Dringend: Bitte die Krankenkassenkarte erneut einlesen

Liebe Patientinnen und Patienten,
leider Gottes geht der Verwaltungswahnsinn auch an unserer Arztpraxis nicht spurlos vorbei. Für mein Team und mich kommt der Patient und Ihr Wohlergehen immer an erster Stelle.
Leider ist das bei den Menschen, die für die Digitalisierung von Arztpraxen verantwortlich sind, nicht immer der Fall.

Aus diesem Grund kam es im Zuge der Einführung der elektronischen Patientenakte ePA werkseitig zu einer Prüfeinstellung, die mir als Ärztin nicht erlaubte, die Funktionen Ihrer Krankenkassenkarte in dem Umfang zu nutzen, wie es zu Ihrer Versorgung erforderlich ist.

Ich habe mich persönlich an diversen Stellen dafür einsetzen müssen und dafür eingesetzt, dass zumindest dieses Problem in unseren Arztpraxen ein Ende hat. Dies hat aber zur Folge, dass innerhalb der nächsten Wochen alle Gesundheitskarten aus diesem Quartal erneut eingelesen werden müssen.

Ich bin jedem von Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Ihre Karte zeitnah ein zweites Mal vorbeibringen. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Herzliche Grüße
Ihre Dr. Karen Lodhia

Bundesdelegiertenkonferenz Frühjahr 2026

Am 24./25.04.2026 fand wieder die Bundesdelegiertenkonferenz des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Deutschland statt, diesmal im wunderschönen Madgeburg.
Wieder einmal war es eine diskussionsfreudige und spannende Konferenz.
Der Anfang stand wie zu erwarten unter dem Eindruck der aktuellen Reformvorschläge der Bundesregierung.
Diese wurden eingehend diskutiert und eine Reihe von Anträgen gestellt, in der Hoffnung, die schlimmsten Auswüchse zu begrenzen.

Auch die Digitalstrukturen standen wie jedes Jahr auf dem Programm.
Eine strukturierte und funktionierende ePA, digitale Schnittstellen auch zwischen Praxen und Kliniken, Diga und kostendeckende TI-Pauschale sind ja seit langem bestehende Ärgernisse.
Mit großer Sorge betrachten wir die inzwischen doch sehr konkreten Pläne unserer Regierung, den Krankenkassen als Kostenträgern direkte Einblicke in die elektronische Patientenakte und somit auch Eingriffe in die Therapie zu ermöglichen. Datenschutz und Patientensicherheit sind unserer Ansicht nach hier nicht mehr gewährleistet.

Der Quereinstieg Allgemeinmedizin, angesichts des steigenden Frauenanteils eine Erleichterung der Niederlassung trotz noch nicht abgeschlossener Familienplanung und nicht zuletzt die Harmonisierung der Vorschriften der verschiedenen Ärztekammern waren ebenfalls Themengegenstand.
Und nicht zuletzt kam der Spaß nicht zu kurz in einer sehr schönen Abendveranstaltung bei fantastischer Aussicht, für die wir unserem Gastgeber, dem Landesverband Sachsen-Anhalt herzlich danken.

Frühlingszeit ist Zeckenzeit: Zeckenimpfung (FSME) in der Praxis

Der Frühling beginnt und sofort ist die Zeckenzeit in vollem Gange.

Gerade Kinder, Hunde und Hauskatzen streifen in den warmen Tagen gern durch das Unterholz und hohe Gras und bringen nicht nur Grasflecken mit, sondern gerne auch mal eine Zecke.


Die Zecken übertragen die FSME (eine viral bedingte Entzündung des Gehirns) sowie die Borreliose, die unter anderem zu chronischen Gelenkschmerzen, neurologischen Störungen und Hautveränderungen führt.
Zur Vermeidung der Übertragung ist die rasche Entfernung der Zecke und Nachkontrolle der Stichstelle notwendig.
Gegen Borreliose hilft nur die rasche Entfernung der Zecke, vorzugsweise innerhalb der ersten Stunden.

Die FSME verursacht eine Entzündung der Hirnhäute, die meist zu schweren Symptomen und Krankenhausbehandlung führt. Die FSME lässt sich durch Impfung sicher vermeiden.
Unser Landkreis gehört zwar nicht zu den Hochrisikogebieten für FSME, jedoch kommen auch hier Infektionen vor.
Bei Reisen in Hochrisikogebiete wird die Impfung empfohlen. Die Hochrisikogebiete können Sie untenstehend einsehen.

In der Praxis können Sie die Zecken entfernen lassen und sich und Ihre Kinder gegen die FSME impfen lassen und so böse Überraschungen vermeiden.


Wir beraten Sie gern entsprechend während der Praxisöffnungszeiten.

Karte_FSME_2026

Praxisschließzeiten 2026

Liebe Patientinnen und Patienten,

im Jahr 2026 planen wir die Praxisschließzeiten der Hausarztpraxis Dr. med. Lodhia in Bilshausen wie folgt:
  • 30.03.2026 – 06.04.2026 (Osterferien)
  • 15.05.2026 (Himmelfahrt / Fortbildung)
  • 20.07.2026 – 07.08.2026 (Sommerferien)
  • 12.10.2026 – 16.10.2026 (Herbstferien)
  • 28.12.2026 – 31.12.2026 (Weihnachtsferien)

Die Vertretung übernimmt:
Hausarztpraxis Gillersheim
Im Siek 10
37191 Gillersheim
05556 – 1088
info@hausarztpraxis-gillersheim.de

Fachärzt*innen (d/m/w) für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin in Teil- oder Vollzeit

Medizin. Menschlich. Machen.

Sie kümmern sich mit vollem Einsatz um die Gesundheit Ihrer Patienten – wer achtet auf Ihre?

Für die Erweiterung unserer etablierten Hausarztpraxis in ein Hausärztliches Primärversorgungszentrum (HPVZ) suchen wir 1-2 Fachärzt*innen für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin in Teil- oder Vollzeit.
Finden Sie Wertschätzung, Work-Life-Balance und moderne Medizin im Speckgürtel von Göttingen in einer für ihre Kombination aus Patientennähe und Arbeitgeberkultur ausgezeichneten Lehrpraxis der Universität Göttingen.

Wir sind:
• Eine kürzlich modern ausgestattete Hausarztpraxis im Landkreis Göttingen/Northeim
• Weisen ein umfassendes Behandlungsspektrum auf (u.a. Hausbesuche, DMP, Verkehrsmedizin, Palliativversorgung, Wundversorgung, Sozialmedizin)
TOPAS-zertifiziert als TOP-Arbeitgeber Südniederachsen
• Träger der Sonderpreises Integration und Soziales des Innovationswettbewerb Südniedersachsen 2020
• Ausgezeichnet vom BVMW zum Unternehmerpaar des Jahres 2021
• Lehrpraxis der Universitätsmedizin Göttingen
• Engagiertes und hochqualifiziertes MFA-Team

Wir bieten:
• Weitgehende Papierfreiheit
• Minimale Bürokratie, Weitgehende Entlastung von patientenfernen Tätigkeiten
• Geregelte Arbeitszeiten, Digitale Arbeitszeiterfassung mit zeitnahem Freizeitausgleich
• Keine Dienste, 52 freie Wochenenden im Jahr
• Begleitete Hausbesuche mit MFA und Dienstwagen
• Teilnahme an klinischen Studien (aktuell COPAGO)
• Zusätzliche Urlaubstage
• Fortbildungsurlaub
• Ortsnaher Qualitätszirkel möglich
• Von Akromegalie bis Zystitis, von 0-99 Jahre – fachliche Abwechslung ist garantiert

Wir wünschen uns:
• Facharztbezeichnung Allgemeinmedizin oder Innere Medizin
• Zusatzbezeichnung „Psychosomatische Grundversorgung“
• Qualifikation „Hautkrebsscreening“
• Patientennähe, Teamfähigkeit
• Mitgliedschaft im Hausärztinnen- und Hausärzteverband
• Neugier, Kreativität und Bereitschaft, im Interesse der Patientenversorgung auch mal „über den Tellerrand hinauszuschauen“
• Bereitschaft zu regelmäßigen Fortbildungen, Interesse am Erwerb von Zusatzqualifikationen
• Interesse an der Durchführung von Studien
• Kenntnisse in der Ultraschalldiagnostik
• Bereitschaft, die Praxis weiterzuentwickeln

Bei Interesse kontaktieren Sie uns unter 0171 – 147 7405 oder per Mail an info@dr-med-lodhia.de

Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung steigen - Kassenwechsel möglich

Zum 01.01.2026 haben die Mehrzahl der gesetzlichen Krankenkassen die Zusatzbeiträge erhöht, teilweise drastisch.
Der Krankenkassenbeitrag, der sich aus dem allgemeinen Beitrag von 14,6 % und dem Zusatzbeitrag zusammensetzt, steigt damit erheblich auf 17 – 19 % des Gehaltes.
Trotz gleichbleibendem oder sogar steigendem Bruttoeinkommen kann dem Haushalt daher sogar weniger Geld für die tägliche Lebenshaltung zur Verfügung stehen.

Gesetzliche Krankenkassen müssen ihre Versicherten rechtzeitig in einem gesonderten Schreiben über die Erhöhung bzw. Festlegung des Zusatzbeitrages informieren.
Dieses Schreiben muss Ihnen vor dem 31.12.2025 zugegangen sein.
In diesem Fall haben Sie ein Sonderkündigungsrecht bis zum Ende des Monats. Bei der aktuellen Erhöhung muss die Kündigung also bis zum 31.01.2026 erfolgt sein.
Wenn Sie Ihr Sonderkündigungsrecht ausüben möchten, müssen Sie eine Krankenkasse auswählen und sich dort anmelden.
Sie selbst müssen bei Ihrer bisherigen Krankenkasse nicht kündigen. Die Kündigungs- und Wechselmodalitäten übernimmt nun die neue Krankenkasse.
Es gilt eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende. Bei einer Sonderkündigung zum 31.01.2026 erfolgt der Wechsel daher zum 01.04.2026.

Informationen zum Wechsel finden Sie bei der Verbraucherzentrale.

Hier finden Sie eine Aufstellung der gesetzlichen Krankenkassen mit Informationen über Erhöhung und Höhe des Zusatzbeitrages sowie Wechselinformationen

Darmkrebsvorsorge für alle Geschlechter ab 50 Jahre empfohlen

Darmkrebs ist bei allen Geschlechtern die dritthäufigste Krebserkrankung.
Jedes Jahr erkranken 33.000 Männer und 28.000 Frauen neu an Darmkrebs.
Der Häufigkeitsgipfel liegt im Alter von 70 Jahren, aber bereits ab 50 Jahren tritt die Krankheit erheblich häufiger auf als bei jüngeren Menschen.

Die Diagnose Darmkrebs bedeutet für Menschen einen massiven Einschnitt in das bisherige Leben.
Diagnostik, Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Krankheitsfolgen und Nachsorge führen zu monatelanger Ungewissheit, unzähligen Arzt- und Krankenhausterminen und Umwälzung der gesamten bisherigen Lebensplanung.

Darmkrebs entsteht aber immer aus zunächst gutartigen Vorstufen, den Darmpolypen.
Diese sind meist bereits Jahre vor der Krebserkrankung nachweisbar.
Bei einer Entfernung als Polyp lässt sich die Krebserkrankung bereits im Vorfeld oder im Frühstadium meist endoskopisch entfernen, so dass die oben genannten Therapien gar nicht erst notwendig werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, bietet die gesetzliche Krankenversicherung die Vorsorgekoloskopie an.
Dies ist die Darmspiegelung, mit der bereits die Polypen entfernt und schon vorhandener Krebs im frühen Stadium sicher und schonend entfernt werden kann.

Die erste Darmspiegelung sollte im Alter von 50 Jahren durchgeführt werden, da ab 50 Jahre die Häufigkeit von Darmkrebs erheblich ansteigt.
Bei unauffälligem Befund kann die Spiegelung nach 10 Jahren wiederholt werden.
Bei auffälligen Befunden werden die Intervalle je nach Befund verkürzt.
Die Vorbereitung ist im Vergleich zu früher deutlich angenehmer und verträglicher geworden.
Nahezu alle durchführenden Arztpraxen bieten an, die Untersuchung in einer „Kurznarkose“ durchzuführen.
Dadurch ist die Untersuchung deutlich angenehmer und schonender geworden.

Seit Einführung der Vorsorgekoloskopie ist Darmkrebs als nahezu einzige Krebsart in Deutschland in der Häufigkeit rückläufig.

Wenn Interesse besteht, sprechen Sie uns an.

Weitere Informationen.

Viele Schlaganfälle sind vermeidbar

Ein Schlaganfall ist ein oft massiv lebensveränderndes Ereignis.
Sehr häufig verbleiben nach einem Schlaganfall Einschränkungen von Konzentrationsvermögen oder Bewegungsfähigkeit.
Im schlimmsten Fall kommt es zu schweren Lähungen mit dauerhafter Pflegebedürftigkeit.

Aktuelle Daten zeigen eine stetige Zunahme von Schlaganfällen in Deutschland.
Die absolute Anzahl stieg seit den 1990er-Jahren um ca. 70 %, entsprechend etwa 185.000 Schlaganfällen pro Jahr.
Der Schlaganfall ist heutzutage weltweit die dritthäufigste Todesursache nach Herzerkrankungen und Covid.
Die Ursachen liegen einerseits in einem höheren Lebensalter der Bevölkerung, aber auch maßgeblich an diversen Lebensstil- und Umweltfaktoren.

Dazu zählten ein
- hoher Body-Mass-Index (BMI; + 88 %) (Übergewicht / Adipositas),
- hohe Temperaturen (+ 72 %),
- hoher Blutzucker / Diabetes mellitus (+ 32 %),
- eine Ernährung mit hohem Anteil an zuckergesüßten Geträn­ken (+ 23 %),
- geringe körperlicher Aktivität (+ 11 %),
- einem hohen systolischen Blutdruck (+ 7 %)
- Luftverschmutzung / Feinstaubbelastung
und einer Ernährung mit wenig Omega-6-Fettsäuren (+ 5 %).

Insgesamt können 84 von 100 Schlaganfällen durch Verbesserung von 23 Risikofaktoren verhindert werden.
Wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Schlaganfällen ist daher ein gesunder Lebensstil sowie eine regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen.


Steigende Zahl von Schlaganfällen großteils vermeidbar


Kognitive Störungen nach Schlaganfall

Wir sind Lehrpraxis der Universitätsmedizin Göttingen

Liebe Patient*innen und Freunde der Hausarztpraxis Bilshausen,

Für die langfristige Stärkung der medizinischen Versorgung, gerade im hausärztlichen Bereich ist die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses sehr wichtig.
Nur dann wird es auch in Zukunft ausreichend Ärzte und einen niedrigschwelligen Zugang zur Gesundheit geben.

Daher freue ich mich, dass wir seit dem aktuellen Wintersemester 2023 / 2024 Lehrpraxis der Universitätsmedizin Göttingen sind.

In der Zeit vom 12.08.2024 – 04.10.2024 werden wir daher in unserer Praxis Gäste aus der Universität begrüßen können.
Es handelt sich um Medizinstudierende des 8. / 9. Semesters, die also bereits weit im Studium vorangeschritten sind und kurz vor den Abschlussprüfungen und dem Übergang in die echte klinische Versorgung stehen.
Während der jeweils 2-wöchigen Blockpraktika sollen praktische Erfahrungen „im echten Leben“ der ärztlichen Tätigkeit gesammelt werden.

Bitte unterstützen Sie uns in der Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses und erlauben den Studierenden, Sie mit zu untersuchen, zu behandeln und auch schon einmal vorab über Ihre Beschwerden zu befragen.

Praxisschließzeiten Bilshausen 2024

Liebe Patientinnen und Patienten,

im Jahr 2024 planen wir die Praxisschließzeiten der Hausarztpraxis Dr. med. Lodhia in Bilshausen wie folgt:
  • 25.03.24 – 28.03.24
  • 10.05.24
  • 15.07.24 – 02.08.24
  • 04.10.24 – 11.10.24
  • 24.12.24 – 31.12.24

Die Vertretung übernimmt:
Hausarztpraxis Gillersheim
Im Siek 10
37191 Gillersheim
05556 – 1088
info@hausarztpraxis-gillersheim.de